| Mercoledì, 04.08.2010 - L’UDIENZA GENERALE - CATECHESI DEL SANTO PADRE - SALUTI PARTICOLARI NELLE DIVERSE LINGUE - APPELLO DEL SANTO PADRE |
|
|
... in elicottero alla residenza estiva di Castel Gandolfo. CATECHESI DEL SANTO PADRE - Cari fratelli e sorelle, - desidero manifestare la mia gioia di essere qui oggi in mezzo a voi, in questa Piazza, dove - vi siete radunati festosi per quest’Udienza Generale, che vede la presenza così significativa del - grande Pellegrinaggio europeo dei Ministranti! Cari ragazzi, ragazze e giovani, siate i - benvenuti! Poiché la grande maggioranza dei ministranti presenti in Piazza sono di lingua - tedesca, mi rivolgerò anzitutto a loro nella mia lingua materna. - BOLLETTINO N. 0479 - 04.08.2010 2 - Liebe Ministrantinnen und Ministranten, liebe Freunde, liebe deutschsprachige Pilger, - willkommen hier in Rom! Mit euch grüße ich den Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone; er - heißt Tarcisio wie euer Patron. Ihr habt ihn freundlicherweise eingeladen, und er, der den Namen - des heiligen Tarzisius trägt, freut sich, daß er mit unter den Ministranten der Welt und unter den - deutschen Ministranten sein kann. Ich grüße die lieben Mitbrüder im Bischofsamt sowie die - Priester und Diakone, die an dieser Audienz teilnehmen. Von Herzen danke ich Weihbischof - Martin Gächter aus Basel, dem Präsident des »Coetus Internationalis Ministrantium«, für die - Begrüßungsworte, die er an mich gerichtet hat, für das große Geschenk der Tarzisiusstatue und - für das Halstuch, das er mir überreicht hat. All das erinnert mich an die Zeit, als ich selber ein - Ministrant war. Weihbischof Gächter danke ich in euer aller Namen auch für den großen Einsatz, - den er unter euch leistet. Ebenso danke ich seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und allen, - die dieses fröhliche Beisammensein möglich gemacht haben. Mein Dank gilt auch den Förderern - aus der Schweiz und allen, die auf vielfältige Weise mitgeholfen haben, die große Statue des - heiligen Tarzisius zu realisieren. - Ihr seid in großer Zahl hier! Ich habe mit dem Hubschrauber schon den Petersplatz - überflogen und all die Farben und die Freude gesehen, die auf diesem Petersplatz zugegen ist. - So sorgt ihr nicht nur für eine gute Stimmung auf diesem Platz, sondern vermehrt auch die - Freude in meinem Herzen! Vielen Dank! Die Tarzisiusstatue hat schon einen langen Pilgerweg - hinter sich. Im September 2008 wurde sie im Beisein von 8.000 Ministranten erstmals in der - Schweiz präsentiert. Sicher waren einige von euch damals schon dabei. Von dort wurde sie über - Luxemburg bis nach Ungarn gebracht. Heute nehmen wir sie hier festlich in Empfang und freuen - uns, diese Gestalt aus den ersten Jahrhunderten der Kirche besser kennenzulernen. Später wird - die Statue, wie Weihbischof Gächter schon gesagt hat, bei den Kalixtuskatakomben aufgestellt - werden, wo sich das Grab des heiligen Tarzisius befindet. Vor euch allen äußere ich meinen - Wunsch, daß dieser Ort, die Kalixtuskatakomben und diese Statue, ein Bezugspunkt für die - Ministrantinnen und Ministranten wird sowie für alle, die Jesus als Priester, Ordensleute und - Missionare unmittelbarer nachfolgen wollen. Sie alle können auf diesen mutigen und starken - jungen Menschen hinschauen und dabei ihre Freundschaft mit dem Herrn selber erneuern. So - lernen wir, immer mit Gott zu leben und dem Weg zu folgen, den er uns mit seinem Wort und - durch das Zeugnis so vieler Heiliger und Märtyrer zeigt, von denen wir durch die Taufe Brüder - und Schwestern sind. - Wer war der heilige Tarzisius? Wir haben nicht viele Auskünfte über ihn. Er lebte in den - ersten Jahrhunderten der Kirchengeschichte, näherhin im 3. Jahrhundert. Man erzählt sich, daß - Tarzisius ein Junge war, der regelmäßig die Kalixtuskatakomben hier in Rom besuchte und seine - Pflichten als Christ besonders treu erfüllte. Er hatte eine große Liebe zur Eucharistie, und - aufgrund einiger Anhaltspunkte kommen wir zu dem Schluß, daß er vermutlich ein Akolyth, also - ein Ministrant gewesen ist. In jenen Jahren verfolgte Kaiser Valerian die Christen mit aller Härte. - Sie mußten sich heimlich in ihren Privathäusern oder gelegentlich auch in den Katakomben - treffen, um das Wort Gottes zu hören, miteinander zu beten und die heilige Messe zu feiern. - Auch der Brauch, die Eucharistie zu den Gefangenen und Kranken zu bringen, wurde immer - gefährlicher. Eines Tages fragt der Priester wie gewohnt, wer bereit sei, die Eucharistie zu den - Brüdern und Schwestern zu bringen, die darauf warteten. Da erhob sich der junge Tarzisius und - sagte: »Schicke mich!« Dieser Junge schien aber noch zu klein für eine so schwierige Aufgabe. - »Mein junges Alter«, erwiderte Tarzisius, »wird der beste Schutz für die Eucharistie sein.« Das - überzeugte den Priester, und er vertraute ihm das kostbare Lebensbrot an und sagte: »Tarzisius, - denk daran, daß du einen himmlischen Schatz in deinen schwachen Händen hältst. Vermeide die - BOLLETTINO N. 0479 - 04.08.2010 3 - vollen Straßen und vergiß nicht, daß die heiligen Dinge nicht den Hunden und die Edelsteine - nicht den Schweinen vorgeworfen werden dürfen. Wirst du die heiligen Geheimnisse treu und - sicher bewahren?« »Ich werde eher sterben, als sie mir wegnehmen zu lassen«, erwiderte - Tarzisius. Unterwegs traf er ein paar Freunde, die auf ihn zukamen und ihn einluden, mit ihnen - zu gehen. Als er ablehnte – es waren Heiden –, wurden sie mißtrauisch und aufdringlich. Dann - bemerkten sie, daß er etwas an seine Brust drückte, als wollte er es verteidigen. Sie versuchten, - es ihm zu entreißen, aber vergeblich. Der Kampf wurde immer wilder, vor allem als sie erfuhren, - daß Tarzisius Christ war. Sie traten ihn mit den Füßen, bewarfen ihn mit Steinen, aber er gab - nicht nach. Von einem Prätorianergardisten namens Quadratus, der auch heimlich Christ - geworden war, wurde der Sterbende zu einem Priester gebracht. Sein Körper war bereits leblos, - aber an seiner Brust hielt er immer noch das kleine Leinentuch mit der Eucharistie. Gleich - danach wurde er in den Kalixtuskatakomben begraben. Papst Damasus hat eine Inschrift für das - Grab des heiligen Tarzisius verfaßt, gemäß der er im Jahr 257 gestorben ist. Das Römische - Martyrologium legt den Todestag auf den 15. August fest und gibt auch die schöne mündliche - Überlieferung wieder, nach der das Allerheiligste nicht am Körper des heiligen Tarzisius - gefunden wurde, nicht in seinen Händen und auch nicht in seiner Kleidung. Das legte man so - aus, daß die geweihte Hostie, die der kleine Märtyrer mit seinem Leben verteidigt hatte, Fleisch - von seinem Fleisch geworden war und so mit seinem eigenen Leib vereint ein einziges - makelloses Opfer, das Gott dargebracht wurde. - Liebe Ministrantinnen und Ministranten, das Zeugnis des heiligen Tarzisius und diese - schöne Überlieferung zeigen uns die tiefe Liebe und die große Verehrung, die wir für die - Eucharistie haben müssen: Sie ist ein kostbares Gut, ein Schatz von unermeßlichem Wert, sie - ist das Brot des Lebens, sie ist Jesus selbst, der für uns zur Speise wird, Stütze und Kraft für - unseren täglichen Weg und ein Pfad, der zum ewigen Leben führt; sie ist das größte Geschenk, - das Jesus uns hinterlassen hat. - So wende ich mich an euch, die ihr hier versammelt seid, und durch euch an alle - Ministrantinnen und Ministranten der Welt: Tut großzügig euren Dienst an Jesus, der in der - Eucharistie gegenwärtig ist! Das ist eine wichtige Aufgabe, die euch erlaubt, besonders nahe - beim Herrn zu sein und in einer tiefen wirklichen Freundschaft mit ihm zu wachsen. Bewahrt - diese Freundschaft voll Eifer in eurem Herzen, so wie der heilige Tarzisius, und seid bereit, dafür - einzustehen, dafür zu ringen, dafür euer Leben hinzugeben, damit Jesus zu allen Menschen - kommt. Teilt auch ihr euren Altersgefährten das Geschenk dieser Freundschaft mit, mit Freude - und Begeisterung und ohne Angst, daß sie spüren, ihr kennt es, es ist wahr, und ihr liebt dieses - Geheimnis! Jedes Mal, wenn ihr zum Altar hintretet, habt ihr das Glück, bei der großen Liebestat - Gottes dabei zu sein, der sich auch heute jedem von uns schenken will, uns nahe sein will, uns - helfen will und Kraft geben will, damit wir richtig leben. Bei der Wandlung, ihr wißt es, wird - dieses kleine Stück Brot Leib Christi, und der Wein wird Blut Christi. Ihr habt das große Glück, - dieses unsagbare Geheimnis aus nächster Nähe erleben zu dürfen! Erfüllt eure Aufgaben als - Ministranten mit Liebe, Andacht und Treue und kommt nicht einfach irgendwie herein, sondern - bereitet euch inwendig auf die heilige Messe vor! Wenn ihr euren Priestern beim Dienst am Altar - helft, tragt ihr dazu bei, daß Jesus mehr erfahrbar wird, daß die Menschen mehr spüren und - erkennen: er ist da, daß er in dieser Welt, im Alltag, in der Kirche und an jedem Ort immer mehr - gegenwärtig sein kann. Liebe Freunde, ihr leiht Jesus eure Hände, eure Gedanken, eure Zeit. Das - wird er euch vergelten, indem er euch die wahre Freude schenkt und spüren läßt, wo das - wirkliche Glück zu Hause ist. Der heilige Tarzisius hat uns gezeigt, daß jemand sogar sein Leben - für ein wirkliches Gut, für das wahre Gut, für den Herrn aus Liebe hingeben kann. - BOLLETTINO N. 0479 - 04.08.2010 4 - Von uns wird nicht sogleich das Martyrium verlangt, aber Jesus bittet um die Treue in den - kleinen Dingen, um die innere Sammlung, das innere Mit-dabei-Sein, unseren Glauben, und - darum, daß wir uns mühen, im Alltag diesen Schatz gegenwärtig zu halten. Er bittet uns um - Treue in den täglichen Aufgaben, um das Zeugnisgeben für seine Liebe, indem wir in die Kirche - gehen aus innerer Überzeugung und Freude, daß er da ist. So können wir auch für unsere - Freunde erfahrbar machen, daß Jesus lebt. Dabei helfe uns die Fürsprache des heiligen Johannes - Maria Vianney, dessen Gedenktag wir heute feiern, des demütigen Pfarrers von Frankreich, der - eine kleine Gemeinde umgewandelt und der Welt damit ein neues Licht geschenkt hat. Das - Beispiel der Heiligen Tarcisius und Johannes Maria Vianney ermutige uns jeden Tag, Jesus zu - lieben und seinen Willen zu erfüllen, so wie die Jungfrau Maria, die ihrem Sohn bis zum Ende - treu war. Noch einmal herzlichen Dank euch allen! Gesegnete Tage und gute Heimkehr! Cari fratelli e sorelle, - desidero manifestare la mia gioia di essere qui oggi in mezzo a voi, in questa Piazza, dove - vi siete radunati festosi per quest’Udienza Generale, che vede la presenza così significativa del - grande Pellegrinaggio europeo dei Ministranti! Cari ragazzi, ragazze e giovani, siate i - benvenuti! Poiché la grande maggioranza dei ministranti presenti in Piazza sono di lingua - tedesca, mi rivolgerò anzitutto a loro nella mia lingua materna. - Cari e care ministranti e amici, cari pellegrini di lingua tedesca, benvenuti qui a Roma! Vi - saluto tutti cordialmente. Con voi saluto il Cardinale Segretario di Stato Tarcisio Bertone; si - chiama Tarcisio come il vostro Patrono. Avete avuto la cortesia di invitarlo e lui, che porta il - nome di san Tarcisio, è contento di poter essere qui tra i Ministranti del mondo e tra i - Ministranti tedeschi. Saluto i cari Fratelli nell’Episcopato e nel Sacerdozio, e i Diaconi, che - hanno voluto prendere parte a quest’Udienza. Ringrazio di cuore il Vescovo ausiliare di Basilea, - Mons. Martin Gächter, Presidente del “Coetus Internationalis Ministrantium”, per le parole di - saluto che mi ha rivolto, per il grande dono della statua di san Tarcisio e per il foulard che mi - ha consegnato. Tutto ciò mi ricorda il tempo in cui anch’io ero un ministrante. Lo ringrazio, a - nome vostro, anche per il grande lavoro che compie in mezzo a voi, insieme ai collaboratori e - a quanti hanno reso possibile questo gioioso incontro. Il mio ringraziamento va anche ai - promotori svizzeri e a quanti hanno lavorato in vari modi per la realizzazione della statua di san - Tarcisio. - Siete numerosi! Già ho sorvolato Piazza San Pietro con l’elicottero e ho visto tutti i colori - e la gioia, che è presente in questa Piazza! Così voi non solo create un ambiente di festa nella - Piazza, ma rendete ancora più gioioso il mio cuore! Grazie! La statua di san Tarcisio è giunta - fino a noi dopo un lungo pellegrinaggio. Nel settembre 2008 è stata presentata in Svizzera, alla - presenza di 8000 ministranti: certamente alcuni di voi erano presenti. Dalla Svizzera è passata - per il Lussemburgo fino all’Ungheria. Noi oggi l’accogliamo festosi, lieti di poter conoscere - meglio questa figura dei primi secoli della Chiesa. Poi la statua – come già ha detto Mons. - Gächter – verrà collocata presso le catacombe di san Callisto, dove san Tarcisio venne sepolto. - L’augurio che rivolgo a tutti è che quel luogo, cioè le catacombe di san Callisto e questa statua, - possa diventare un punto di riferimento per i ministranti e per coloro che desiderano seguire - Gesù più da vicino attraverso la vita sacerdotale, religiosa e missionaria. Tutti possano - guardare a questo giovane coraggioso e forte e rinnovare l’impegno di amicizia con il Signore - stesso per imparare a vivere sempre con Lui, seguendo il cammino che ci indica con la Sua - Parola e la testimonianza di tanti santi e martiri, dei quali, per mezzo del Battesimo, siamo - diventati fratelli e sorelle. - BOLLETTINO N. 0479 - 04.08.2010 5 - Chi era san Tarcisio? Non abbiamo molte notizie Siamo nei primi secoli della storia della - Chiesa, più precisamente nel terzo secolo; si narra che fosse un giovane che frequentava le - Catacombe di san Callisto qui a Roma ed era molto fedele ai suoi impegni cristiani. Amava - molto l’Eucaristia e, da vari elementi, concludiamo che, presumibilmente, fosse un accolito, cioè - un ministrante. Erano anni in cui l’imperatore Valeriano perseguitava duramente i cristiani, che - erano costretti a riunirsi di nascosto nelle case private o, a volte, anche nelle Catacombe, per - ascoltare la Parola di Dio, pregare e celebrare la Santa Messa. Anche la consuetudine di - portare l’Eucaristia ai carcerati e agli ammalati diventava sempre più pericolosa. Un giorno, - quando il sacerdote domandò, come faceva di solito, chi fosse disposto a portare l’Eucaristia - agli altri fratelli e sorelle che l’attendevano, si alzò il giovane Tarcisio e disse: “Manda me”. - Quel ragazzo sembrava troppo giovane per un servizio così impegnativo! “La mia giovinezza - – disse Tarcisio – sarà il miglior riparo per l’Eucaristia”. Il sacerdote, convinto, gli affidò quel - Pane prezioso dicendogli: “Tarcisio, ricordati che un tesoro celeste è affidato alle tue deboli - cure. Evita le vie frequentate e non dimenticare che le cose sante non devono essere gettate ai - cani né le gemme ai porci. Custodirai con fedeltà e sicurezza i Sacri Misteri?”. “Morirò – - rispose deciso Tarcisio – piuttosto di cederli”. Lungo il cammino incontrò per la strada alcuni - amici, che nell’avvicinarlo gli chiesero di unirsi a loro. Alla sua risposta negativa essi – che - erano pagani – si fecero sospettosi e insistenti e si accorsero che egli stringeva qualcosa nel - petto e che pareva difendere. Tentarono di strapparglielo ma invano; la lotta si fece sempre più - furiosa, soprattutto quando vennero a sapere che Tarcisio era cristiano; lo presero a calci, gli - tirarono pietre, ma egli non cedette. Morente, venne portato al sacerdote da un ufficiale - pretoriano di nome Quadrato, diventato anch’egli, di nascosto, cristiano. Vi giunse privo di vita, - ma stretto al petto teneva ancora un piccolo lino con l’Eucarestia. Venne sepolto da subito nelle - Catacombe di san Callisto. Il Papa Damaso fece un’iscrizione per la tomba di san Tarcisio, - secondo la quale il giovane morì nel 257. Il Martirologio Romano ne fissa la data al 15 agosto - e nello stesso Martirologio si riporta anche una bella tradizione orale, secondo la quale sul - corpo di san Tarcisio non venne trovato il Santissimo Sacramento, né nelle mani, né tra le vesti. - Si spiegò che la particola consacrata, difesa con la vita dal piccolo martire, era diventata carne - della sua carne, formando così con lo stesso suo corpo, un’unica ostia immacolata offerta a Dio. - Care e cari ministranti, la testimonianza di san Tarcisio e questa bella tradizione ci - insegnano il profondo amore e la grande venerazione che dobbiamo avere verso l’Eucaristia: - è un bene prezioso, un tesoro il cui valore non si può misurare, è il Pane della vita, è Gesù - stesso che si fa cibo, sostegno e forza per il nostro cammino di ogni giorno e strada aperta verso - la vita eterna; è il dono più grande che Gesù ci ha lasciato. - Mi rivolgo a voi qui presenti e, per mezzo vostro, a tutti i ministranti del mondo! Servite con - generosità Gesù presente nell’Eucaristia. E’ un compito importante, che vi permette di essere - particolarmente vicini al Signore e di crescere in un’amicizia vera e profonda con Lui. - Custodite gelosamente questa amicizia nel vostro cuore come san Tarcisio, pronti ad - impegnarvi, a lottare e a dare la vita perché Gesù giunga a tutti gli uomini. Anche voi - comunicate ai vostri coetanei il dono di questa amicizia, con gioia, con entusiasmo, senza paura, - affinché possano sentire che voi conoscete questo Mistero, che è vero e che lo amate! Ogni volta - che vi accostate all’altare, avete la fortuna di assistere al grande gesto di amore di Dio, che - continua a volersi donare a ciascuno di noi, ad esserci vicino, ad aiutarci, a darci forza per - vivere bene. Con la consacrazione – voi lo sapete – quel piccolo pezzo di pane diventa Corpo - di Cristo, quel vino diventa Sangue di Cristo. Siete fortunati a poter vivere da vicino questo - indicibile mistero! Svolgete con amore, con devozione e con fedeltà il vostro compito di - BOLLETTINO N. 0479 - 04.08.2010 6 - ministranti; non entrate in chiesa per la Celebrazione con superficialità, ma preparatevi - interiormente alla Santa Messa! Aiutando i vostri sacerdoti nel servizio all’altare contribuite - a rendere Gesù più vicino, in modo che le persone possano sentire e rendersi conto maggiormente: - Lui è qui; voi collaborate affinché Egli possa essere più presente nel mondo, nella vita - di ogni giorno, nella Chiesa e in ogni luogo. Cari amici! Voi prestate a Gesù le vostre mani, i - vostri pensieri, il vostro tempo. Egli non mancherà di ricompensarvi, donandovi la gioia vera - e facendovi sentire dove è la felicità più piena. San Tarcisio ci ha mostrato che l’amore ci può - portare perfino al dono della vita per un bene autentico, per il vero bene, per il Signore. - A noi probabilmente non è richiesto il martirio, ma Gesù ci domanda la fedeltà nelle piccole - cose, il raccoglimento interiore, la partecipazione interiore, la nostra fede e lo sforzo di - mantenere presente questo tesoro nella vita di ogni giorno. Ci chiede la fedeltà nei compiti - quotidiani, la testimonianza del Suo amore, frequentando la Chiesa per convinzione interiore - e per la gioia della Sua presenza. Così possiamo far conoscere anche ai nostri amici che Gesù - vive. In questo impegno, ci aiuti l’intercessione di san Giovanni Maria Vianney, del quale oggi - ricorre la memoria liturgica, di questo umile Parroco della Francia, che ha cambiato una - piccola comunità e così ha donato al mondo una nuova luce. L’esempio dei santi Tarcisio e - Giovanni Maria Vianney ci spinga ogni giorno ad amare Gesù e a compiere la Sua volontà, - come ha fatto la Vergine Maria, fedele al Suo Figlio fino alla fine. Grazie ancora a tutti! Che - Dio vi benedica in questi giorni e buon ritorno ai vostri Paesi!] - [01080-XX.03] [Testo originale: Plurilingue] SALUTI PARTICOLARI NELLE DIVERSE LINGUE - Q Saluto in lingua francese - Q Saluto in lingua inglese - Q Saluto in lingua tedesca - Q Saluto in lingua spagnola - Q Saluto in lingua portoghese - Q Saluto in lingua polacca - Q Saluto in lingua ungherese - Q Saluto in lingua ucraina - Q Saluto in lingua lituana - Q Saluto in lingua romena - Q Saluto in lingua slovacca - Q Saluto in lingua croata - Q Saluto in lingua serba - Q Saluto in lingua italiana - Q Saluto in lingua francese - Je vous salue avec affection, chers servants d’autel et chers pèlerins. Je viens de parler de - saint Tarcisius qui est, comme vous le savez, le patron des enfants de choeur. Suivez son - BOLLETTINO N. 0479 - 04.08.2010 7 - exemple. Le message que je désire vous adresser pourra accompagner votre vie et illuminer votre - service. Les Apôtres ont été les témoins de Jésus parce qu’ils étaient ses « amis ». C’est Lui qui - les a choisis. Vous aussi, vous pouvez entrer dans cette amitié! Quand vous participez à la - Liturgie en servant l’autel, vous offrez à tous un témoignage incomparable d’humilité et de - disponibilité. Votre prière, si près de l’autel, vient de la profondeur de votre coeur. Vous êtes très - proches de Jésus-Eucharistie. Laissez-vous émerveiller toujours davantage par tant d’amour et - tant de proximité ! Puissiez-vous, chers servants d’autel, chercher votre vie entière le trésor de - cette proximité avec le Seigneur Jésus ! Et au sortir de l’église, dites à vos amis combien vous - avez été heureux d’être avec le Christ et à son service. Je vous bénis de tout coeur ainsi que les - pèlerins francophones présents. - [01081-03.01] [Texte original: Français] - Q Saluto in lingua inglese - Dear Brothers and Sisters, I welcome all the English-speaking pilgrims here today, including - the groups from Japan and the United States of America. A special greeting to the Englishspeaking - altar servers present: by serving at Mass may you draw ever closer to Christ our Lord. - Upon all of you I invoke God’s abundant blessings. - [01082-02.01] [Original text: English] - Q Saluto in lingua tedesca - Liebe Freunde, ich grüße euch alle noch einmal ganz herzlich. Vor allem danke ich dafür, - daß ihr mir euer Gebet versprochen habt. Ich wünsche euch Gottes Segen alle Tage! - Q Saluto in lingua spagnola - Saludo con afecto a los peregrinos de lengua española. Como les acabo de decir a los - monaguillos, la Eucaristía es el gran don que Jesús nos ha dejado. Que el ejemplo de san - Tarcisio, cuya imagen podéis contemplar aquí, os ayude a todos a tratar con creciente amor y - veneración a Cristo, que en el Santísimo Sacramento se entrega por nosotros, y nos alimenta y - sostiene en nuestro camino hacia la patria definitiva. Muchas gracias. - [01083-04.01] [Texto original: Español] - Q Saluto in lingua portoghese - Amados peregrinos vindos do Brasil, de Portugal e demais países de língua portuguesa, sede - bem-vindos! A todos saúdo com grande afeto e alegria, de modo especial a todos os acólitos e - coroinhas aqui presentes. Que a exemplo do vosso padroeiro, São Tarcísio, possais crescer - sempre mais no amor à Eucaristia que é o tesouro mais precioso que Jesus nos deixou. Que Deus - derrame os seus dons sobre vós e vossas famílias, que de coração abençôo. Ide em paz! - [01084-06.01] [Texto original: Português] - BOLLETTINO N. 0479 - 04.08.2010 8 - Q Saluto in lingua polacca - Pozdrawiam serdecznie pielgrzymów z Polski. Szczególnie pozdrawiam ministrantów. - Wiem, że w Polsce wielu młodych ludzi chętnie podejmuje liturgiczną posługę przy ołtarzu, - służąc wiernie Bogu i Kościołowi. Witam Siostry Elżbietanki, uczestniczki rzymskiego - spotkania odnowy duchowej oraz Zespół „Gorzkowianie”. Wszystkich polecam Bogu w - modlitwie i z serca wam błogosławię. - [Saluto cordialmente i pellegrini venuti dalla Polonia. In modo particolare saluto i - chierichetti. So che in Polonia tanti ragazzi svolgono un servizio liturgico accanto l’altare, - servendo con dedizione Dio e la Chiesa. Saluto le Suore di Santa Elisabetta, partecipanti - all’incontro romano di rinnovamento spirituale e anche un gruppo folkloristico „Gorzkowianie”. - Affido voi tutti nella preghiera a Dio e vi benedico di cuore.] - [01085-09.01] [Testo originale: Polacco] - Q Saluto in lingua ungherese - Kedves magyar ministránsok! Isten hozott Benneteket! Az oltár szolgálata során kerüljetek - egyre közelebb Krisztushoz. Találjátok meg élethivatástokat. Szent Tarziciusz, a ministránsok - védőszentje, könyörögj érettünk! Apostoli áldásommal. Dicsértessék a Jézus Krisztus! - [Cari ministranti di lingua ungherese! Vi saluto cordialmente. Nel servizio dell'altare - avvicinatevi sempre di più a Cristo! Trovate la vostra vocazione nella vita. San Tarcisio, - Patrono dei ministranti, prega per noi! Con la mia benedizione. Sia lodato Gesù Cristo!] - [01086-AA.01] [Testo originale: Ungherese] - Q Saluto in lingua ucraina - Щиро вітаю міністрантів з України. За прикладом святого Тарсикія щиро служіть - Ісусові, присутньому у Пресвятій Євхаристії. - [Saluto con affetto i ministranti provenienti dall’Ucraina. Sull'esempio di san Tarcisio, - servite con generosità Gesù, presente nell'Eucaristia.] - [01087-AA.01] [Testo originale: Ucraino] - Q Saluto in lingua lituana - Nuoširdžiai sveikinu ministrantus iš Lietuvos. Sekdami šventojo Tarcizijaus pavyzdžiu - dosniai tarnaukite Jėzui, esančiam Eucharistijoje. - BOLLETTINO N. 0479 - 04.08.2010 9 - [Saluto con affetto i ministranti provenienti dalla Lituania. Sull’esempio di san Tarcisio, - servite con generosità Gesù, presente nell’Eucaristia.] - [01088-AA.01] [Testo originale: Lituano] - Q Saluto in lingua romena - Salut cu afecţiune ministranţii din România! După exemplul sfântului Tarciziu, slujiţi-l cu - generozitate pe Isus, prezent în Sfânta Euharistie! - [Saluto con affetto i ministranti provenienti dalla Romania. Sull'esempio di san Tarcisio, - servite con generosità Gesù, presente nell'Eucaristia.] - [01089-AA.01] [Testo originale: Romeno] - Q Saluto in lingua slovacca - Srdečne pozdravujem miništrantov zo Slovenska. Podľa príkladu sv. Tarzícia slúžte - veľkodušne Ježišovi, prítomnému v Eucharistii. - [Saluto con affetto i ministranti provenienti dalla Repubblica Slovacca. Sull'esempio di san - Tarcisio, servite con generosità Gesù, presente nell'Eucaristia.] - [01090-AA.01] [Testo originale: Slovacco] - Q Saluto in lingua croata - Srdačno pozdravljam Ministrante iz Hrvatske. Po uzoru svetoga Tarcizija, velikodušno - služite Isusu, nazočnom u Euharistiji. - [Saluto con affetto i Ministranti provenienti dalla Croazia. Sull'esempio di san Tarcisio, - servite con generosità Gesù, presente nell'Eucaristia.] - [01091-AA.01] [Testo originale: Croato] - Q Saluto in lingua serba - Srdacno pozdravljam ministrante iz serbije. Po uzoru svetoga Tarcizija, velikodusno sluzite - hristu, pristnom u euharistiji. - [Saluto con affetto i ministranti provenienti dalla Serbia. Sull'esempio di san Tarcisio, - servite con generosità Gesù, presente nell'Eucaristia.] - [01092-AA.01] [Testo originale: Serbo] - Q Saluto in lingua italiana - BOLLETTINO N. 0479 - 04.08.2010 10 Saluto cordialmente i pellegrini di lingua italiana, tra i quali sono lieto di accogliere le Suore - di Santa Elisabetta. Mi rivolgo ora, in modo particolare, ai numerosi ministranti. Cari amici, - sull’esempio di san Tarcisio, servite con generosità Gesù, presente nell’Eucaristia. - Un saluto speciale, infine, ai malati e agli sposi novelli. L'amore di Cristo sia sempre per voi, - cari malati, fonte di conforto e di pace; e aiuti voi, cari sposi novelli, a rendere ogni giorno più - salda e profonda la vostra unione. - [01094-01.01] [Testo originale: Italiano] - ! APPELLO DEL SANTO PADRE - Il mio pensiero va alle popolazioni colpite, in questo periodo, da gravi calamità naturali, che - hanno causato perdite di vite umane, feriti e danni, lasciando numerose persone senza tetto. In - modo particolare, penso ai vasti incendi nella Federazione Russa e alle devastanti alluvioni in - Pakistan e in Afghanistan. Prego il Signore per le vittime e sono vicino spiritualmente a quanti - sono provati da tali avversità. Per essi chiedo a Dio il sollievo nella sofferenza e il sostegno nelle - difficoltà. Auspico, inoltre, che non venga a mancare la solidarietà di tutti. - [01093-01.01] [Testo originale: Italiano] - [B0479-XX.02]
|
Ultime Pubblicazioni News
- LE PERSECUZIONI NEL MONDO CONTRO LA CHIESA E LE ULTIME ATTIVITA' DELLA TFP
- 10 FEBBRAIO, GIORNATA DEL RICORDO DELLE VITTIME DELLE FOIBE
- A SUBIACO UNA BIBLIOTECA PATRIMONIO DELL'UMANITA'
- L'UDIENZA GENERALE DEL SANTO PADRE, 08.02.2012
- PAPA: CURARE LE VITTIME DEGLI ABUSI SESSUALI
- PAPA: IL BENE ESISTE E VINCE SUL MALE. MESSAGGIO DEL SANTO PADRE BENEDETTO XVI PER LA QUARESIMA 2012
- LE PAROLE DEL PAPA ALLA RECITA DELL'ANGELUS, 05.02.2012
- I "NUOVI DIRITTI" E LA DISCRIMINAZIONE ANTI CRISTIANA IN ITALIA E NEGLI USA
- PAPA: DONIAMO LE NOSTRE FATICHE E SOFFERENZE A DIO. L'UDIENZA GENERALE, 01.02.2012
- MONS. FRANCESCO MORAGLIA NUOVO PATRIARCA DI VENEZIA
- SALVATORE MARTINEZ (RNS): "URGE UNA DIPLOMAZIA DELL'AMICIZIA E DELLA FRATERNITA'"
- DOMENICA, 29.01.2012 LE PAROLE DEL PAPA ALLA RECITA DELL'ANGELUS
- PAPA: VERO ECUMENISMO E' NELLA FEDE. UDIENZA AI PARTECIPANTI ALLA PLENARIA DELLA CONGREGAZIONE PER LA DOTTRINA DELLA FEDE
- PAPA AI SEMINARISTI: LA CHIESA HA BISOGNO DI SACERDOTI SANTI E CREDIBILI
- "AIUTO ALLA CHIESA CHE SOFFRE" (ACS) CELEBRA IL SUO FONDATORE, PADRE WERENFRIED VAN STRAATEN
- PAPA: LA CROCE DI CRISTO, SUPREMO ATTO DI AMORE. UDIENZA GENERALE DEL 25.01.2012
- CELEBRAZIONE DEI VESPRI A CONCLUSIONE DELLA SETTIMANA DI PREGHIERA PER L'UNITA' DEI CRISTIANI. OMELIA DEL SANTO PADRE
- CARDINAL BAGNASCO, EVADERE IL FISCO E' PECCATO
- PAPA BENEDETTO XVI: SILENZIO E PAROLA NELLA COMUNICAZIONE
- LE PAROLE DEL PAPA ALLA RECITA DELL'ANGELUS, 22.01.2012
- L'UDIENZA GENERALE DEL SANTO PADRE, 18.01.2012
- LE PAROLE DEL PAPA ALLA RECITA DELL'ANGELUS, 15.01.2012
- IL PAPA PARLA AI DIRIGENTI ED AGLI AGENTI DELL'ISPETTORATO DI PUBBLICA SICUREZZA
- L'UDIENZA GENERALE DEL SANTO PADRE, 11.01.2012
- 16 GENNAIO 2012: CONFERENZA DI DON STANZIONE A SALERNO SU SAN MICHELE
- CLAUDIA KOLL MADRINA DEL MEETING INTERNAZIONALE SUGLI ANGELI 2012 A CAMPAGNA - SALERNO - ITALY
- PAPA: NO A POLITICHE LESIVE DELLA FAMIGLIA. ABORTO PER COMODO. CRISI ECONOMICA FONTE DI RIFLESSIONE
- OMELIA DEL SANTO PADRE, SANTA MESSA NELLA CAPPELLA SISTINA CON IL RITO DEL BATTESIMO DEI BAMBINI, 08.01.2012
- LE PAROLE DEL PAPA ALLA RECITA DELL’ANGELUS, 08.01.2012
- VI ASSEMBLEA NAZIONALE DEL RINNOVAMENTO NELLO SPIRITO SANTO






L’Udienza Generale di questa mattina si è svolta alle ore 10 in Piazza San Pietro dove il - Santo Padre Benedetto XVI - proveniente in elicottero dalla residenza estiva di Castel Gandolfo - - ha incontrato i partecipanti al Pellegrinaggio Internazionale dei Ministranti e gruppi di pellegrini - e fedeli giunti dall’Italia e da ogni parte del mondo. - Il Papa ha tenuto una catechesi speciale, in lingua tedesca, per i ministranti giunti a Roma - da molti Paesi europei in occasione del decimo Pellegrinaggio Internazionale organizzato dal - Coetus Internationalis Ministrantium - CIM, sul tema “Bere alla vera fonte”. - Dopo la catechesi, il Santo Padre ha rivolto particolari espressioni di saluto nelle varie - lingue. Quindi ha pronunciato un appello in favore delle diverse popolazioni colpite in questi - giorni da gravi calamità naturali. - L’Udienza Generale si è conclusa con la recita del Pater Noster e la Benedizione Apostolica. - Al termine, il Papa è rientrato ...

Commenti